Konsum_Kaufhalle
Kaufhallen gab es überwiegend in Städten,
sie wurden von der staatlichen Handelsorganisation, kurz HO (als Volkseigentum)
oder der Konsumgenossenschaft (als genossenschaftliches Eigentum) betrieben.
Wer auf dem Lande wohnte, ging zum Einkaufen zumeist in den Dorfkonsum. Die Konsumläden führten ein den Kaufhallen ähnliches,
jedoch kleineres Sortiment und wurden von der Konsumgenossenschaft (ebenso als genossenschaftliches Eigentum) betrieben.
Da es für alle Waren einheitliche feste Verkaufspreise gab, spielte sich zwischen verschiedenen Läden keine Preiskonkurrenz ab.
Das Sortiment konnte allerdings je nach Engagement des Verkaufsstellenleiters unterschiedlich sein.